Von der Diagnose bis zur Nachsorge und im Alltag. 

Eine Krebserkrankung ist körperlich, emotional, psychologisch, sozial, wie auch spirituell/existenziell eine grosse Herausforderung. 

 

Die Krankheit selbst, ihr Verlauf oder deren Behandlungen (Medikamente, chirurgische Eingriffe, Bestrahlungen) sowie die psycho-emotionalen Belastungen können sexuelles Unwohlsein und Funktionsstörungen hervorrufen, bzw. Bestehendes verstärken. Veränderungen am Körper - von aussen sichtbar oder nicht - können ebenso das sexuelle Wohlsein und das Gefühl der sexuellen Attraktivität beeinflussen. 

 

Die Wissenschaft unterstreicht es und meine Erfahrungen in der Onkologie und Palliative Care bestätigen es: zufriedenstellendes sexuelles Wohlsein (siehe Modell) unterstützt förderlich die Person/das Paar, unabhängig ob es in der akuten Phase, während der Rehabilitation, in der Chronizität oder am Lebensende ist. 


Das Annehmen der neuen Situation bei sich selbst oder in der Paarbeziehung, dem Thema Zeit und Raum zu geben für eine begleitete Auseinandersetzung, eröffnet ein grosses Potential, wo es möglich ist Veränderungen einzubringen - und manchmal braucht es ganz wenig - um sexuelles Wohlsein zu erhalten, zu fördern oder wieder zu erreichen.  

 

Seit 2011 begleite ich Menschen zum Lebensthema Sexualität - Betroffene, wie auch Fachpersonen des Gesundheitswesens.

  • seit 2019 In der Arbeitsgruppe Onkologie-Reha, Radio-Onkologie Hirslanden Aarau
  • seit 2018 Netzwerk IRIS für Frauen mit gynäkologischen Tumoren
  • seit 2013 Onkologisches Institut Italienische Schweiz (IOSI) Aufbau Sexualberatung für Patientinnen*en und deren Partner*innen, Schulungen Pflege, Journal Clubs Ärzte 
  • Seit 2012 Krebsliga Schweiz Mitarbeit bei Broschüren
  • seit 2011 
    - Tessinerkrebsliga Beratungen für Betroffene, interne
       Schulungsn für Mitarbeitende, Mitglied Team Onkoreha
    - EigenePraxis Sexualberatung/therapie
    - Vortrags-und Kongressarbeit, Coachings / Schulungen
      für Fachpersonen des Gesundheitswesens